WUN HOP KUEN DO - Kampfkunst

Erste WHKD Generation in Deutschland
Erste WHKD Generation in Deutschland

WUN HOP KUEN DO - KUNG FU

Wun Hop Kuen Do (kanton.)(mandarin = hun he quan dao) „Weg der vereinten Faustkünste“ ist eine amerikanische Weiterentwicklung der alten KAJUKENBO-Systeme (1949) aus Hawaii (Begründer ist Prof. A. D. Emperado) und des Chuan-Fa (Weg der Faust), das sich aus den wichtigsten Shaolin-Stilen zusammensetzt.

Das Shaolin-Kloster in Honan, China, ist die Wiege des Kung Fu. Begründet wurde das WHKD 1968 von Al J. DACASCOS (9.Grad), dem Meisterschüler A. D. Emperados, welcher in den USA und auf Hawaii schon jetzt eine lebende Legende ist. Im WHKD-System lernt der Schüler alle wichtigen technischen Grundlagen einer Kampfkunst (blockieren, ausweichen, treten, schlagen, werfen und hebeln). Geschult werden sowohl die eigenen Körperwaffen (Hände, Füße, Ellbogen, Knie und Kopf), als auch äußere Waffen (Stock, Messer usw.) und die Handhabung der traditionellen, chinesischen Waffen wie Säbel, Speer, Hellebarde, Kette, Dreierstock u.a.. WHKD umfaßt auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und der Kreativität unter Zuhilfenahme spontaner, fließender und effektiver Aktions- und Reaktionsübungen (Repetition).

Meistergradträger der 1. Generation im DWKV Deutschland
Professor Michael Timmermann 1979 - 8. Meistergrad , Professor Dasos Efstathiadis 1979 -8. Meistergrad - Professor Christian Wulf 1979 -8. Meistergrad - Professor Joern Tiedge 1979 -8 .Meistergrad -Sifu Winfried Joszko 1982 6. Meistergrad -Sifu Emanuell Bettencourt 1982 5. Meistergrad - 7. Sifu Marc Dacascos 1982

SIGUNG MICHAEL TIMMERMANN 8. MG, direkter Lehrer von Sifu Martina Baumgardt 4 .MG
SIGUNG MICHAEL TIMMERMANN 8. MG, direkter Lehrer von Sifu Martina Baumgardt 4 .MG

 

GM Michael Timmermann

 

Er wurde am 12.02.54 in Hamburg geboren. Nach einer sportlichen Schullaufbahn, die 1970 endete, begann Sifu Michael eine Lehre als Fernmeldetechniker, die er 1973 mit Erfolg abschloss.
November 1973 war der Beginn seines Kampfkunststudiums. Die erste Begegnung mit Sigung Al Dacascos fand 1975 in der Berliner Deutschlandhalle statt. Dieses zweitägige Budo- Großereignis war der Beginn des Kung Fu in Deutschland. Organisiert von Herbert Kranz und Georg F. Brückner, dem späteren Präsidenten der WAKO- Germany. Als Sigung Al begann, in Hamburg Kung Fu zu unterrichten, wurde Sifu Michael einer der ersten Schüler des Wun Hop Kuen Do in Deutschland und beendete seine Karatelaufbahn. In den folgenden Jahren intensivierte sich sein Training sehr stark. Die Reise 1978 in die USA war ein weiterer Schritt in Sifu Michaels Entwicklung.
Am 15.07.79 erfolgte seine sechsstündige Prüfung (die schwerste seines Lebens) zum 1. Meistergrad im WHKD als einer der ersten Schüler in Europa.
1980 folgte eine weitere Reise in die Staaten. Der Kontakt mit dem Pekinger Wu Shu- Team und den berühmtesten Kampfkunstlehrern der Vereinigten Staaten, (Brendan Lai, Y.C. Wong, Leonhard Endrizzi, Eric Lee, Roger Tung, Kuo Lien Ying, Bucksam Kong, Wong Jack Man, Bill Wallace, Jeff Smith, Howard Jackson, Alex Kwok usw.) vergrößerten seine Erfahrungen und Erkenntnisse genauso, wie das zweijährige, intensive Studiums eines inneren Stiles (81-83). Außerdem ist Sifu Michael ein langjähriger Schüler von Sifu Bill Owens aus Oakland/ Kalifornien im Eskrima- Stockkampf (seit 1978).
1982/83 wurde der Traum einer eigenen Kung Fu- Academy Wirklichkeit. (Offizieller Start 01.04.1983)
Am 19.01.85 wurde er zum Sifu (Lehrer/Vater) ernannt, dieses geschah mit der Prüfung zum 2. Meistergrad.
Im Dezember 1986 dann die erste Reise nach Hongkong in die Wiege des Kung Fu. Sie wurde ein Riesenerfolg, Sifu Michael wurde Mitglied der International Hong Kong Martial Arts Assoziation und hatte einen großen Fernsehauftritt im Asia TV/HK. zur besten Sendezeit. Sifu Michael studierte bei Wu Mei Ling und ihrem Bruder Wu Runjin in Kanton und Hainan, Wu Shu-Kung Fu. Die Reisen im Sinne der Kampfkunst gingen weiter. Im Juni 1990 ging es mit Schülern wieder nach Amerika und im darauf folgenden Dezember nach Bangkok, Hongkong, China und Taiwan. Sommer 1991 und 1993 zum Kajukenbo- Treffen in die USA. 1994 ein weiterer Thailand- Aufenthalt, gefolgt von ca. 15 Kampfkunstreisen nach Asien und in die USA.
Am 28. Mai 1992 wurde Sifu zum 3. Meistergrad ernannt und am 6. Mai 1995 zum 7. Meistergrad. Die Leistungen seiner Schüler spiegeln sich in diesen Ergebnissen wieder. Den Schülern gilt seine Aufmerksamkeit, denn ohne sie gibt es keine Lehrer.
Am 16. Juni 2001 wurde Sifu Michael von Sigung Al Dacascos der 5. Meistergrad verliehen. Dies geschah öffentlich, auf den 21. Dacascos Open Championchips in Hamburg.
Sifu Michael hat bis zum Jahre 2007 in seinem Stammbaum 28 Schwarzgurte der II. und III. Generation. 5 Schulen und 10 Gruppen wurden von Ihm und seinen Schwarzgurten aufgebaut.
Von Sigung Al Dacascos wurde er am 30.5.2007 in der Kung Fu Academy Dehnhaide zum 6. Meistergrad im Wun Hop Kuen Do ernannt.
Seine Kung Fu Academy Lübeck feiert im April 2008 zusammen mit dem 40.sten Geburtstag des Wun Hop Kuen Do, das 25 jährige Bestehen.